Beitrag in der Zeitschrift DNA vom 19/12/05    
Internationale Berufserfahrung zweier Gymnasiasten aus Sarre-Union: Nurullah Yavuz und Nicolas Muller haben eine vierwöchige Ausbildung im englischen Tochterunternehmen von Sotralentz in Peterlee verbracht. Bei ihrer Rückkehr waren sie sehr von der britischen Art angetan...

Die Wege des letzten Schuljahres vor dem berufsbildenden Abitur (bac pro) sind manchmal unergründlich. Für Nurullah und Nicolas haben sie in den letzten Wochen jedenfalls eine unerwartete Wendung genommen. Ihre Geschichte? Im Rahmen ihres Praktikums konnten die beiden Schüler eine außergewöhnliche Gelegenheit nutzen und die internationale Arbeitswelt kennen lernen. In diesem Fall war es eine vierwöchige Ausbildung bei der Tochter von Sotralentz im englischen Peterlee. Diese Initiative ging vom Leiter des Unternehmens Sotralentz, Patrick Lentz aus. Als Claire Cordel und andere Lehrkräfte des Lycée um Praktikumstellen anfragten, sagte der Leiter der Drulinger Firma sofort zu. Er sah hier eine einmalige Gelegenheit, den Schülern sprachliche und berufliche Perspektiven zu eröffnen und schlug vor, die Schüler nach Peterlee zu schicken, wie das bereits von 1998 bis 2001 der Fall war. Es war eine ideale Gelegenheit, wieder mit einer Tradition der Partnerschaft zwischen Unternehmen und Lycée anzuknüpfen.

« Einfacher und genauso effizient»

Jetzt will man natürlich wissen, was das Abenteuer gebracht hat. Und hier kann man wirklich sagen, dass die Erfahrung sehr positiv und erfolgreich war. In ihrem Praktikumbericht nennen Nurullah und Nicolas nur positive Punkte. „Wir haben nur gute Erinnerungen“, merken die beiden Schüler an. „Das Personal von Sotralentz war besonders freundlich und aufmerksam“. Noch besser ist es, dass die Praktikanten auch von ihren Aufgaben begeistert waren: „Dieses Praktikum hat uns ein anderes Bild der Wartung gegeben - einfacher, aber genauso effizient. Die Praktikanten werden anders betreut, sie erhalten Verantwortung“. Ein Vertrauen, das die Jugendlichen geschätzt haben. Und dann kommt natürlich der Reiz des Auslands hinzu. Nicolas ermutigt sogar seine Kameraden, das Abenteuer zu wagen. Dafür hat er einige schlagkräftige Argumente: „Das war wirklich toll, sich im Ausland zurechtzufinden. Die Engländer sind sehr liebenswürdige Menschen“. Die zwei Praktikanten sind auch der Ansicht, dass diese Erfahrung ihrem Praktikum eine echte kulturelle Bedeutung gegeben hat und sie hoffen, dass sie ihnen bei ihrer Eingliederung in die Berufswelt hilfreich sein wird. Und das ist für sie hier oder überall in Europa vielleicht gar kein Problem mehr...

 
   
 
   
     

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