 |
 |
 |
| |
|
| |
 |
 |
 |
SECOFAB - Neueinstellungen bei Secofab in Aussicht |
|
|
 |
 |
 |
Gestern Nachmittag fand in den Räumen der Secofab in Sarralbe die Einweihung eines Bohrwerks von außerordentlicher Kapazität statt. Patrick Lentz, Gesellschafter der Firmengruppe Sotralentz kündigte an, dass möglicherweise mehr als 20 Arbeitsplätze geschaffen werden könnten.
Eine Violinistin, zwei Lichtspiele und eine originelle Inszenierung. Das von der Secofab in Sarralbe vor kurzem erworbene Bohrwerk stand gestern Nachmittag in vollem Rampenlicht. Mit Hilfe dieser Maschine, die schlappe 3M€ gekostet hat, können Metallteile bis zu einer Größe von 5 Metern Höhe, 20 Metern Länge und 70 Tonnen Gewicht kalibriert, gestanzt/geschnitten und gebohrt werden.
Kunden, Politiker und Firmenleitung begrüßten diese außergewöhnliche Investition der elsässischen Firmengruppe Sotralentz. „Unsere Stadt ist stolz auf dieses industrielle Glanzstück“ freut sich Pierre-Jean Didiot, Bürgermeister von Sarralbe, der sich für diesen Erfolg stark gemacht hatte. „Hier handelt es sich um eine bedeutende, langfristige Investition, die die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens stärken und ihm ermöglichen soll, den Aufträgen gerecht zu werden“.
Eine bedeutende Investition, die dank der Unterstützung durch die Behörden möglich wurde. Der Regionalrat leistete eine Finanzhilfe in Höhe von 200 000€. Der Generalrat beteiligte sich am Umbau von Kreisverkehren und Brücken. An vorderster Stelle stand jedoch die tatkräftige Unterstützung durch die elsässische Firmengruppe Sotralentz, die insgesamt 1400 Mitarbeiter beschäftigt und 2008 einen Umsatz von 420M€ vorweisen konnte
Anknüpfung an den Vorjahresgewinn
Patrick Lentz, Gesellschafter, bestätigte gestern, dass insgesamt 10M€ anstelle der zunächst geplanten 7 über einen Zeitraum von 4 Jahren investiert würden. Es soll noch ein drittes Bohrwerk für die Secofab angeschafft werden. Die Firma konnte an den Vorjahresgewinn anknüpfen. „Das ist schon lange nicht mehr vorgekommen“. Der Firmenchef kündigte an, dass möglicherweise 20, 30 oder 40 Mitarbeiter eingestellt werden könnten."
Nun muss nur noch die Krise überwunden werden. „Niemand weiß, wann diese zu Ende gehen wird“, setzt Patrick Lentz fort. „Die Geschichte zeigt uns, dass es Höhen und Tiefen gibt. Zurzeit durchlaufen wir eine Krise und nur die Standorte mit hoher Flexibilität werden sich heraus winden können. Wir blicken also mit einem gewissen Vertrauen in die Zukunft.“ Das Bohrwerk ist 4-mal schneller als die derzeitig eingesetzten Maschinen.
Firmenaufträge
Das Auftragsheft der Firma Secofab ist bis zum Sommer gefüllt und sogar zu 70% bis zum Ende des Jahres. „Wir sind es gewohnt, an langfristigen Projekten zu arbeiten“ erklärte Patrick Mochel, Generaldirektor der Secofab. „Zwei Großkunden, Lienherr mit Kränen und Industeel mit Zahngestängen für Ölbohrplattformen, garantieren uns das betriebsnotwendige Kapital."
Auch Jacques Ducaruge, Generaldirektor bei Sotralentz, zeigte sich optimistisch: "Es ist zurzeit nicht möglich, vorausschauend zu planen. Manchmal müssen von Tag zu Tag neue Entscheidungen getroffen werden. Dennoch befinden wir uns im Vergleich zu unserer Konkurrenz in einer beneidenswerten Situation. Dies dank treuer Kunden. Zudem sind die Binnenschifffahrts-Elemente, die wir bauen, eine gewinnbringende Sparte.“
Der Firmenchef fügte hinzu: "Arbeitgeber sind nicht alles Gauner. Es wird Zeit, dass die Politik aufhört, die Unternehmer zu verteufeln. Unternehmerisches Handeln wird nicht ausreichend erläutert weshalb es von den Franzosen nicht verstanden wird. Jedes Kind sollte stolz darauf sein, dass seine Eltern, die bei Sécofab arbeiten, großdimensionale Teile produzieren, die in die ganze Welt verschickt werden"
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
 |
|
 |
|